Staunen
Material, Werkzeug, Objekt
MachArt-Festival
Die mobile MachArt-Ausstellung
Echte Materialien. Echte Werkstätten. Echte Menschen.
Einstieg ueber das Bild: Wir sprechen nicht ueber eine klassische Ausstellung, sondern ueber ein mobiles Fenster in echte Werkstaetten. Der Name fasst die Haltung zusammen: offen, neugierig, nah am Material und nah an den Menschen.
Warum jetzt?
Viele handwerkliche Berufe verschwinden aus dem Alltag, obwohl sie Wissen, Haltung und Materialkultur tragen.
Die Ausstellung soll nicht erklaeren, warum frueher alles besser war. Sie soll eine unmittelbare Frage ausloesen: Wie entsteht so etwas eigentlich? Genau aus dieser Frage kann spaeter Lust am Mitmachen entstehen.
Die Grundidee
Jede Station ist Transportkiste, Ausstellungstraeger und kleine Materialbuehne in einem.
Die Kiste ist nicht nur Logistik. Sie ist Teil der Erzaehlung. Von außen robust, transportfaehig und wiedererkennbar; innen eine eigene farbige Welt pro Handwerk oder Materialfamilie.
Das Besuchserlebnis
Die Stationen zeigen zuerst Material, dann Praxis, dann die Werkstatt. Es bleibt Ausstellung, macht aber Lust auf Workshops.
Material, Werkzeug, Objekt
Praxisfilm im Loop
3 Minuten Werkstattbesuch
Festival, Webseite, Verein
Diese vier Momente sind die dramaturgische Grundlage. Wichtig: Die Ausstellung bleibt Ausstellung. Sie ersetzt keinen Workshop, sondern erzeugt den Wunsch, spaeter in einen Workshop, auf die Webseite oder zum Verein weiterzugehen.
Der Parcours
Farbe, Licht, Material und Teppichinseln verbinden die Stationen. Die Besucher bewegen sich frei, ohne feste Reihenfolge.
Wir denken den Raum als fließenden Parcours. Die Berufe koennen sich ergaenzen oder aufeinander aufbauen, ohne dass Besucherinnen und Besucher eine starre Route einhalten muessen.
Das System
Material, Objekt, Bildschirm, VR und CTA pro Beruf.
Fragen, Orientierung, Kinderprogramm und Vereinskontakt.
Laden, sichern, aktualisieren und lokal vernetzen.
Das System trennt sichtbar und praktisch: Die Handwerks-Kisten sind fuer das Publikum da, der INFO-Hub ist menschlich und der TECH-Hub haelt den Betrieb stabil im Hintergrund.
Pro Station
Jede Kiste fuehrt vom realen Gegenstand zur echten Werkstatt und wieder zurueck zum MachArt-Angebot.
Ebene 1 bleibt das Wichtigste: echtes Material, echte Objekte, echte Werkzeuge. Film und VR sind keine Spielerei, sondern Verstaerker. Der CTA bleibt flexibel: Workshop, Webseite, Vereinsunterstuetzung.
Der VR-Moment
Der Handwerker begruesst den Gast und zeigt zwei bis drei Highlights seines Handwerks als 360-Grad-Video.
VR ist optional, aber stark. Wer moechte, bekommt ein sehr kurzes, betreutes Erlebnis. Die Brille ist an der Kiste gesichert, die Nutzung findet im Sitzen statt, und Personal begleitet Reinigung, Laden, Support und Diebstahlschutz.
Content-Produktion
Aus einem Vor-Ort-Termin entstehen VR-Video, Bildschirmfilm, Fotos, Webinhalte und Social-Media-Material.
Die Aufnahmen sind bewusst machbar gedacht: 360-Grad-Kamera, Stativ, Powerbank, Ton- und Lichtbasis. Vor Ort soll das Team einfach aufnehmen koennen. Postproduktion, Schnitt und Ausspielung passieren danach strukturiert.
Technikprinzip
TECH-Hub als ruhiges Rueckgrat: Router, Ladeflaechen, Backup-Brillen, Medienrechner, Wartungszubehoer.
Der wichtigste Satz fuer die Machbarkeit: Die Ausstellung muss komplett ohne Internet laufen. Gleichzeitig braucht sie ein lokales Netz, damit Updates, Wartung und Mediensteuerung nicht jedes Mal zur Bastelarbeit werden.
Betrieb
Bei mittlerer Ausstellungsgröße: etwa 3 bis 4 Personen im laufenden Betrieb.
Personal ist kein Nice-to-have, sondern Teil des Konzepts. Wegen VR, Hygiene, Laden, Support, Sicherung und Fragen ist immer jemand vor Ort. Das macht die Ausstellung zugleich waermer und verlaesslicher.
Einmalige Investition
Bruttowerte inklusive 12 % Planungsreserve. Gerundete Arbeitsbudgets für die weitere Planung.
Die Kalkulation bildet die vollständigen Projektkosten ab. Für sechs Stationen liegt das realistische Szenario einschließlich Reserve bei 196.582 Euro; als Arbeitsbudget setzen wir 200.000 Euro an. Acht Stationen führen zu 230.227 Euro beziehungsweise einem Arbeitsbudget von 235.000 Euro. Sonderbau, Honorare und Transport werden im nächsten Schritt durch Angebote geschärft. Eigenleistungen können den Geldbedarf senken, bleiben aber als Projektleistung sichtbar.
Laufender Betrieb
Raummiete, zusätzliche lokale Security und Sondertransporte über große Distanzen werden je Spielort ergänzt.
Ein dreitägiges Gastspiel kostet im realistischen Szenario rund 13.190 Euro mit sechs Stationen und 15.120 Euro mit acht Stationen. Darin stecken Transport, Auf- und Abbau, die personelle Betreuung, Reise, Unterkunft, Versicherung, Verbrauchsmaterial und technischer Puffer. Zusätzlich rechnen wir mit 23.500 Euro jährlichen Grundkosten für Lager, Wartung, Lizenzen, Versicherung und laufende Inhaltsarbeit. Raummiete und besondere lokale Anforderungen kommen je Spielort hinzu.
Fördermittelrecherche · Stand 10. Juli 2026
Frist 31.07.2026
Regionale Erstumsetzung
Frist 30.09.2026
Teilhabe und Barriereabbau
Frist 06.09.2026
Museum als Antragsteller
Empfehlung: LEADER sofort mit dem Regionalmanagement prüfen. Weiterkommen! für den Beteiligungsprozess und eine Museumspartnerschaft parallel vorbereiten.
LEADER Mittlere Alb ist der stärkste direkte Förderweg: MachArt ist antragsberechtigt, Gomadingen liegt im Fördergebiet und der aktuelle Aufruf passt zu Kultur, Bildung, Digitalisierung, regionaler Identität und Handwerk. Förderfähig sind voraussichtlich bis zu 70 Prozent der anerkannten Nettokosten. Je nach Anerkennung von Reserve, Eigenleistungen und einzelnen Kostenpositionen liegt die derzeitige Arbeitsbandbreite bei rund 103.000 bis 116.000 Euro. Die Frist am 31. Juli macht den Weg zeitkritisch. Weiterkommen! kann mit 5.000 bis 25.000 Euro den Beteiligungsprozess, kulturelle Teilhabe und Barriereabbau fördern, finanziert jedoch nicht den Bau der Ausstellung. Schätze des Landes passt nur mit einem Museum oder einer historischen Stätte als Antragsteller. Alle Zahlen sind eine Vorprüfung und müssen mit den Förderstellen sowie einer positionsgenauen Kostenprüfung bestätigt werden.